Anatomisches Theater

Verpflichte eine Schauspielerin und du hast eine Hauptperson.

Beim zweiten Mal weißt du schon, was für Schuhe sie an hat.

Schreien.

Yes, people do that.

Viel passiert: andere Kleider.

Painting: Wenn du lang genug drauf schaust, beginnt es wie ein Gemälde auszusehen. Tiefe. Schärfe. Perspektive.

Der Hahn.

Beliebig viele Schnitte möglich.

Man erinnert sich wieder, z.B. wo sie die Straße gekreuzt hat, Dinge, die man eigentlich nicht erinnern kann. God bless you. Dann erstaunlich schnelle Schnitte. Im Gedächtnis sind sie also noch langsamer. For the poor. Lass das Bild allein. Manipulier es nicht. Führe nicht vor, dass du es nicht manipulierst, oder wie du es manipulieren könntest. Lass es allein. Plötzlich alles viel schneller als erwartet. Sie treffen sich wirklich. Noch eine Spende. Rette mich vor dieser Hölle. Dieses Land ist die Hölle. Diese Welt ist die Hölle. Ein Foto. Noch ein Foto. Fühlt sich natürlich viel realer an. Plötzlich passiert viel zu viel. Weil es nicht eingeführt ist. Weil es einfach so passiert.

Die Kamera folgt nicht den Personen, sondern die Personen laufen irgendwann in den Rahmen der Kamera.

Es ist merkwürdig, dass man überhaupt hinschaut, und es ist noch merkwürdiger, dass es beim zweiten Mal interessanter als beim ersten ist – im Gegensatz zu fast jedem anderen Film. Das erste Mal denkt man, dass nichts passiert, das zweite Mal wundert man sich, dass so viel passiert. Und dass man es sich zweimal anschauen kann. Und dass es beim zweiten Mal interessanter als beim ersten Mal ist.

Beethoven: expressives Unisono

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