Monthly Archives: November 2010

Tempo

absolute Dauer:

relative Dauer:

internes Verhältnis:

creating on the run

warum – wann – Veränderungen?

Flüssigkeit: Eine kleine Veränderung hier, eine kleine Veränderung dort, wenige größere Veränderungen, summiert aus kleineren Veränderungen.

Wenn es keine Wiederholungen gibt, gibt es immer Veränderungen.

Summation von Veränderungen oder wesentliche und unwesentliche Veränderungen: Veränderungen, die im definierten Feld bleiben, und solche, die aus ihm heraustreten. Entwicklung (wahrscheinlich immer quantitativ) oder Schnitt. Dass die Natur auf eine bestimmte Art und Weise arbeiten soll, kann kein Argument dafür sein, dass die Kunst auf die gleiche Art arbeiten muss.

Kann man Veränderungen einfach summieren (unlikely), oder ist es nicht so, dass es immer einen bestimmten Schritt geben wird, der alles verändert? Hier will ich dies, dort will ich das…

Kleine Veränderungen summieren sich, große Veränderungen schlagen direkt durch?

Im Grunde müsste man über das Maß der Veränderung (Anzahl der Veränderungen, Grad der Veränderung) und über die Art der Veränderung (welcher Parameter wird verändert, welcher Art ist die Veränderung) berichten. Das wäre aber ein überkomplexes, kaum überschaubares System.

Eigentlich ein bisschen wie aktueller Techno, das rauhe, schnelle, trockene Voranschreiten. Das heißt dann eben auch, nicht Form, sondern Entwicklung, keine festen Abschnitte, sondern Markierungen auf dem Weg. Nicht ganz einfach zu denken für einen Form-Fanatiker.

I‘m worried, Ade.
Everybody‘s worried.
But I‘m worried all the time.

Unterteilung

Sanaa

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Stay gold.

Wenige lichte Augenblicke. Precious moments of truth. Recognition. Re-Ignition.

Sparse

ätherische Musik

Kurt Wagner: Gliss. als Gliss., Rauschen als Gliss., Rauschen als Legato zwischen Ton und Ton, unvermutetes Wiederauftauchen in anderem Register und zurück ins Hauptregister.

This is all you want
This is all you ever dreamed of

Gold.

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Mein KONTROLLIERT

If you understand it, it was not worth the effort.

Dub: Alles wegnehmen, wo eigentlich etwas hingehört, ist AUCH eine offensichtliche Metapher für Einsamkeit und Leere. Auch, wenn es primär nicht so gemeint ist. Ich glaube aber schon, dass es mitgehört wird, dass es der musikalischen Empfindung Tiefe gibt.

Bass Drum als reine Markierung, Marker, hier fängt es an, hier hört es auf, hier hier hier.

Bestimmte Empfindungen kippen definitiv ins Falsche, wenn man sie ausspricht, und sei es nur für sich selbst. Sie werden dann gefühlig, übertrieben, durch das Wort, das sie benennen soll, banalisiert. Wenn alle Gefühle, die durch ihr Aussprechen kippen, hierdurch der Banalität überführt würden, wenn man das Wort entscheiden ließe, ob eine Empfindung echt ist oder nicht, würde nicht viel übrigbleiben. Die Weigerung, über Gefühle zu sprechen, kann AUCH aus dem Bewusstsein über diesen Sachverhalt entstehen.

Über die Sinnlosigkeit.

Rimbaud 18: Und plötzlich ist alles ganz normal. Außer dass plötzlich alles ganz normal ist.

Cpt. Kirk &., da ist es tatsächlich mal gelungen: Deutsche Texte, ohne dass man die ganze Zeit hin- oder weghören muss. Hat, glaube ich, nichts, oder nicht nur, damit zu tun, dass man die Texte schwer verstehen kann, sondern vor allem, wie sie in die Textur integriert sind. Und natürlich, die Struktur der Texte selbst: Nicht doof, aber auch nicht diese schreckliche Botschaft, die so fürchterlich nervt. Und keine falsche Überambitioniertheit – sondern die richtige. Freut.

Lustig, wie man sich sicher sein kann, dass die meisten Eindrücke immer nur für den jeweiligen Moment gelten, ganz einfach, weil man nie genug Wissen in einem Moment zusammenfassen kann, um einen angemessenen Überblick zu haben. Mehr ist aber auch nicht drin: Die abgesicherte Meinung, die die gesamte Faktenlage sichtet, bevor sie ihre Schlüsse zieht, ist in bestimmten Zusammenhängen und vor allem bestimmten Medien notwenig, bringt uns aber sonst keinen Deut weiter, weil sie nicht an die Lebensrealität andocken kann – es sei denn, als ein Eindruck unter vielen.

Let‘s quote. Let‘s namedrop. Let‘s die. Let‘s dye.

Let‘s lie for a change.

Ausprobieren

Denken

Raster

Zeit

Angelverein

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