Augen

what if we wouldn‘t miss anything if all this was gone?

Im Prinzip ja alles ganz schön zerstückelt, übrigens: Einen Film anfangen, etwas anderes machen, am nächsten Tag weiterschauen, wieder eine Pause machen, eine kleine Reise unternehmen, und erst, wenn man wieder zurück ist, den Film zu Ende sehen. Könnte ja auch sein, dass das gar nicht geht, dass unser Hirn das nicht mitmacht, ist aber offensichtlich nicht so, sondern völlig selbstverständlich. Beim Buch geht es gar nicht anders, bei Film oder Musik kommt es einem doch komisch vor, wahrscheinlich, weil sie ursprünglich Aufführ-, Vorführmedien waren, und erst seit VHS und DVD privat gelesen werden können. Wäre aber lustig, wenn es nicht ginge, wenn das Gehirn streiken würde.

Merkwürdig, wie einen auch Kürzestreisen in eine neue Situation bringen: Du kommst nach Hause, und nichts ist so, wie Du es verlassen hast. Ein bisschen übertrieben: Vor allem ist der Aufräumzwang verflogen, anscheinend.

Staud: lang/kurz, schnell/langsam

Ist doch gerade toll, dass die Stadt keinen Kern hat!

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