Wo ist Volker?

Mode: Könnte es sein, dass alles IMMER da ist, dass man es nur die meiste Zeit nicht SIEHT? Plötzlich sehen einige Leute, dass eine bestimmte Farbe interessant ist, dann sehen es immer mehr, schließlich fast alle, nur die, die es zuerst gesehen haben, sehen schon eine andere. Nur bedingt beeinflussbare, eigengesetzliche Massenprozesse. So etwas wie eine romantische, verklärende Sicht auf Mode. Türkis. Orange.

Auch interessant: Dass man so vieles nicht einfach sich ausdenken kann. Das Denken ist eigentlich nur dafür da, Szenarien zu entwerfen, wie etwas funktionieren könnte, was man ausprobieren sollte, also das Interesse zu steuern, für alles andere ist das Sehen, Schmecken, Hören zuständig.

Lesen/Denken: Merkwürdige Zwischenstellung – einerseits läuft die Kontrolle doch im Wesentlichen über das Sehen, über die Schrift, andererseits ist das Ergebnis am nächsten an dem, was das Ganze eigentlich kontrollieren soll, dem Gedanken. Allerdings nein, das stimmt nicht ganz: Sinneswahrnehmungen werden eigentlich nicht durch den Gedanken kontrolliert, sondern durch sich selbst, durch das Abschmecken, Vergleichen, letztlich auch Wissen. Das Denken dient dabei nur als Verknüpfungsmaschine.

riecht nach Fruchtjoghurt: Im konventionellen Fruchtjoghurt muss etwas sein, was wahrscheinlich weder Joghurt, noch Frucht ist, aber die sofortige Assoziation Fruchtjoghurt auslöst.

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