It’s sad, but it’s sad.

Ich muss noch zur Post: Die Post ist im Bahnhof untergebracht, irgendwo in Zentralasien. Ich will mein Fahrrad zurückschicken, das ich nicht mehr brauche, weil ich mir hier eines leihen kann. Man tritt durch eine unscheinbare Nebentür ein. Der Bahnhof ist ein großes, burgähnliches Schloss. Ich weiß gar nicht, wo hier die Züge fahren sollen. Oben eine große Sonnenterasse mit Fischbecken. Schöne, große Karpfen, zwei in typischer Koi-Färbung, zwei auffallend bunt. Plötzlich erscheint ein gigantischer Fisch, deutlich über mannshoch und entsprechend lang, er sieht aus wie ein vergrößerter Zierfisch in metallisch-blau. Er steckt mehrmals seinen Kopf mit der riesigen Schnauze aus dem Wasser, dann kommt er mit seinem ganzen Leib nach oben, lehnt sich mit den Vorderflossen auf die alte Steinbrüstung und scheint den Blick ins weite, tiefliegende Tal zu genießen.

Die Idee, dass etwas richtig und etwas anderes falsch ist: So muss es sein, so ist es richtig, das geht gar nicht. Bis der nächste kommt und eine bessere Idee hat – natürlich auch nur für diesen Moment.

Einzeltakte merkwürdigerweise interessanter, wenn sie unverbunden, also im Gesamtzusammenhang vereinzelt bleiben. Vielleicht, weil sie sonst zu sehr wie einfache Verbindungsstücke wirken. Banal. Rein kontextbezogen im Unterschied zu in sich komplexen Instrumentenverbindungen. Wie Bauklötze/Steckverbindungen, die am schönsten sind, wenn sie getrennt bleiben.

Übrigens auch nicht gut, wenn völlig unverbunden. Am besten, die Möglichkeit einer Verbindung offen halten, aber nicht ausführen.

Kinder sprechen oft wie schlechte Schauspieler, oder wie Schauspieler, die ein Script bekommen haben, das so schlecht ist, dass sie nicht wissen, wie sie es sprechen sollen. Vielleicht ist das Script ja wirklich so schlecht. Oder die Kinder schauen zu viel fern. Da klingt nämlich alles so bizarr unecht frisch abgelesen.

Forsythien-Gelb neben Kirschblüten-Rosa: Klingt nicht nur schrecklich, sieht auch fürchterlich aus. Stört sie aber nicht weiter. Nicht zu viel erklären. Umständlichkeit.

Tri Repetae: Interessante musikalische Metapher, total kaputte CD, Rauschen als Oberfläche, näher/ferner, Unterbrechungen, falsche Wiederholungen, etc. Leider nicht mehr abspielbar

Nicht auf die Form, auf die Leerstelle schauen (3:4)!

Comments Off on It’s sad, but it’s sad.

Filed under Elektronik, Form, Maurizio/Licht, Methode, Pop, Stücke, Text, Uncategorized

Comments are closed.