Tony Cragg, Caught dreaming, 2006, Jesmonite

Im Kopf Gegenstände/Auswahl/Optionen mit Tonhöhen nummerieren/markieren, geht automatisch, lässt sich eigentlich gar nicht vermeiden. Diatonische Melodien. Wäre interessant, mal ein Stück daraus zu machen: Wenig Tonhöhen, aber eben nicht betont wenige: Nicht eine, nicht zwei, aber sicher eben auch nicht zwölf. Quasi Kinderlied, Abzählreim, was es ja genau wäre. Sonic Youth-Technik: Kinderlied mit mikrotonalen Abweichungen.

Dunkle Ahnung: So müsste, so könnte es gehen. Was wäre, wenn man tatsächlich entscheiden würde: So muss es gehen. Quasi Entscheidungshoheit für korrekte Option beanspruchen: Ableiten, entscheiden, durchführen. DAS ist die richtige Entscheidung.

In gewisser Weise die absolute Verzweiflung/Konfrontation mit der absoluten Verzweiflung.

Improvisation: Rhythmus, Reihenfolge, Regel. Zufall. Visuelles Feld, optische Verteilung. Visueller Reiz, Entscheidungspunkt.

waking
sleeping
dreaming
nothing

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