Unz-Unz-Unz-Unz

How the hell did this get so sad so fast?

Merkwürdig, dass einem dann immer wieder doch etwas einfällt, gerade wenn man denkt, dass es gar nicht geht. Sinn der Arbeit. Warten. Quälen. Zeit.

Mad Men: Orchestrierung der Gefühle, virtuose Kontrolle, vor allem auch in der zeitlichen Abfolge, herauszögern, überraschen, vor sich hin laufen lassen, ein bisschen hiervon, ein bisschen davon, und jetzt der ganz große Knall. Der allerdings auch nicht völlig umgedämpft, damit es danach auch noch weiter gehen kann. Grandiose Schauspieler-Führung, unübertreffbares Timing der unscheinbar Geste.

DMD KIU LIDT: Die Manifestation des Kapitalismus in unserem Leben ist die Traurigkeit. Klingt gut. Stimmt das? Kann man das so stehen lassen? Würde man natürlich gerne, klar. Aber.

Die Hure/Die Herzogin: Ganz interessant der Gegensatz zwischen anzüglicher Kleidung und neutraler Gestik. Man erwartet die ganze Zeit, dass die Ansage des Kostüms eingelöst wird, es wird aber noch nicht einmal darauf Bezug genommen.

In gewisser Weise waren die Jahre im Gefängnis die glücklichste Zeit meines Lebens.

Comments Off on Unz-Unz-Unz-Unz

Filed under Dramaturgie, Film, Methode, Politik, Pop

Comments are closed.