the party and the afterparty

Obsessionen, die wie Krankheiten verfliegen – oder auch nicht. Ich kann mich gar nicht erinnern, was da war.

Pisaro: Would you mind if I skip the next 72 minutes, darling? Irgendwie ganz falsch, einfach das Mikrophon in die Landschaft zu halten, andererseits hört man tatsächlich zu.

Klavierklänge in geräuschhafter Umgebung, Einzeltöne mit tonalen Implikationen: Nostalgische Emotion, Wiedererkennen eines musikalischen Ausdrucks, erstaunliche Effektivität im Evozieren einer verschwundenen Welt. Dabei hilft es, wenn das Klavier ein wenig verstimmt/ältlich klingt, ist aber nicht notwendig.

Angenehm zu spielen, aber extrem unangenehm zu hören – gibt es sowas? Einfach schlecht spielen ist hier natürlich nicht gemeint.

Es macht nur Spaß, wenn es aufwärts geht: Was wäre denn, wenn es ab sofort nur noch abwärts gegen würde, wie würde man sich damit einrichten? Naivität des Optimismus. Steigerung im Schlechterwerden. Glück.

Notizen M/L: Rauschen am Anfang, ein Takt (also Schlag), z.B. auf Dämpfer, quasi als Rahmen?

U.U. Teil I-III NICHT alle Instrumente erste Lage, sondern mittlere Lage für das gesamte Ensemble, also hohe Streicher tief, und tiefe Streicher hoch legen. Dann mit Teil IV oder spätestens Teil V in die extremen Lagen, also hohe Streicher hoch, und tiefe Streicher tief gehen.

Teil VII: Wischen differenzieren durch Selektion der Saiten, quasi Saitenmelodie auskomponieren, hohe Streicher/tiefe Streicher, hohe Saiten/tiefe Saiten. Auch ganz hell (alle auf hohen Saiten) und ganz dunkel (alle auf tiefen Saiten) überlegen. In diesem Zusammenhang auch gehaltene Klänge, gestrichenes gegen gewischtes Rauschen möglich. Intensivierung.

Bei der Entwicklung seiner Gerichte, sagt Rüffer, gehe er gern von zwei, drei Produkten aus, die eigentlich nicht zusammenpassen dürften.

Comments Off on the party and the afterparty

Filed under Essen, Material, Maurizio/Licht, Neue Musik, Stücke, Uncategorized

Comments are closed.