Striche als Gliederung im Ozean.

Cut out composition. Made entirely out of negative leftovers.

Dunkles Rot gegen leicht helleres Scharfrot: Direkteste mögliche Dissonanz als cutout.

Auch interessant: Das Anpassen, aber minimal Verpassen, sichtbare Anstückeln, vielleicht aus praktischer Notwendigkeit, vielleicht aber eben doch als direkte gestalterische Entscheidung.

Eindeutig eine Art digitaler Effekt: Entweder hier oder dort, aber kein Verwischen möglich.

Auch das Verschneiden als eine Art Perfektion, weil es die Schneidebewegung perfekt wiedergibt.

Ganz bizarr: Einen Hintergrund aus verschiedenen, einander beißenden Rostflecken zusammenzusetzen.

Große Formen aus kleinen Teilen zusammengesetzt, die in der Gesamtform verschwinden. Gleichzeitig Nähte, Unstimmigkeiten, Schnittkanten überall erkennbar. Fast, als ob die Einzelteile Pinselstriche wären. Oder, als ob die Einzelteile doch eine eigene, vielleicht skulpturale Bedeutung hätten.

Hintergrund aus verschiedenen Farben falsch zusammengeleimt.

In gewisser Weise auch die Frage: Warum so groß? Warum so riesig? Wofür die Skizzenstriche, die überall stehenbleiben?

Das Malen selbst dann quasi als Anstreichen.

Und dann das ganze Riesenbild noch aus mehreren Paneelen in unregelmäßiger Grössenfolge zusammensetzen.

Oder eine Figur aus komplett unterschiedlichen Farben zusammensetzen und ausgerechnet dort, wo sie sich mit einer anderen Figur überlappt, die gleiche Farbe nehmen.

Vogel, dessen Flügel sich in Rundung berühren. Als Form völlig sinnlos, aber dennoch nachvollziehbar.

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