Category Archives: Filmtheorie

Cartier

egasseM neddiH A – ortnI

Dorit Tanay

Le Vent d’Est: Absolute Dominanz des Wortes über das Bild. Gilt merkwürdigerweise auch umgekehrt. Beide Ebenen sauber getrennt, dadurch in sich gestärkt. Ganz klar: Bild und Ton ist nicht das Gleiche wie Bild und Wort. Eher Bild/Wort und Ton/Wort. Absoluter Glaube an das Wort. Absoluter Glaube an das Bild. Nicht so sehr an den Ton. Glaube ich.

Last/Past

Lederhaut: Agen

min./max.: Quasi eigene Stimmen

Frontale Bühnenaufstellung des Ensembles vs. Lautsprecherreihe im Rücken des Publikums.

Leisigkeit
Lautheit

Vom Gefühl her übermäßige Differenziertheit bei Lautsprecheraufstellung dem Medium nicht angemessen.

Alles frei halten, alles offen lassen, bis es zu spät ist.

Langeweile: Das Problem ist, dass Worte automatisch schon zu groß sind für das, was sie beschreiben.

Interessant, wie schwer das alles ist, wie schwierig es ist, ein auch nur halbwegs vernünftiges Leben zu führen. Vielleicht eben auch komplett unmöglich.

Nicht zu musikalisch denken! Oder vielleicht sogar gar nicht.

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it’s a struggle in a very confined space

Ist es zu kompliziert? Ist es zu einfach? Warum glaube ich da jetzt gerade nicht dran? Was muss ich tun, um daran glauben zu können?

Zuversicht als künstlerisches Problem: Um etwas zu verkaufen (Auftrag, Aufführung), musst du zuversichtlich sein, um an den Punkt zu kommen, wo du ein gutes Stück schreiben kannst, musst du alle Zuversicht hinter dir lassen.

Einfach ein schlechtes Stück schreiben. Ein schlechtes Stück akzeptieren, um ein gutes Stück schreiben zu können. Küchenpsychologie. Aber trotzdem nicht falsch.

durchziehen, als ob du es nicht könntest – du kannst es ja auch wirklich nicht 

Erst Pause, dann Ton: Pausendauer bestimmt Tondauer, nicht umgekehrt.

Pause: Bisschen auch wie eine Farce – gleich geht’s weiter.

Kameraposition – die Position des Beobachters, der Ort der Bilderzeugung: Was wäre das denn genau?

Binnenpause = Artikulation
Einheit: Note(n) + Pause

Artikulation um jeden Preis!

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Es kann nur eine geben.

Pause

Arpeggio + Reibeholz: E.M.M.A.

Absurde Arpeggio-Ketten: Wäre schön. Wäre doch toll!

In dem Moment, in dem mehr als eine Stimme da ist, musst Du Dich entscheiden.

I like that. I’m beginning to see the potential.

Alles Unisono/Pseudo-Unisono?

Arpeggio als Gegenstand: Kriechen, quälend, in Nicht-Bewegung/Anti-Bewegung pervertiert.

sieht alles absolut phantastisch aus (durch die Straßen gehen)

Horrorfilm: Kameraposition und Timing (?)

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seelische Kraft

Nochmal zu Montage: Gerade wenn ein Film quasi ausschließlich aus langen tracking shots besteht, wie Satantango, wird deutlich, wie wenig die Filmtechnik unserer normalen Art, die Welt anzuschauen, entspricht. Es ist eigentlich so, als würde man die ganze Zeit mit größter Aufmerksamkeit starren, und den Blick nur ganz langsam von einem Objekt abwenden und einem anderen Objekt zuwenden – als ob der Raum zwischen den beiden Objekten genauso wichtig wäre wie die Objekte selbst. Als ob wir also eigentlich gar kein Interesse an diesen beiden Objekten haben, sondern quasi zufällig unseren Blick vom einen zum anderen schweifen lassen würden. Ein quasi objektiver, interesseloser Blick auf die Welt. Als künstlerisches Mittel natürlich absolut sinnvoll, wenn diese Art des Blickes evoziert werden soll, und in einem Film wie Satantango in der Verweigerung von Emphase auch wieder emphatisch, aber unserer Art zu schauen grundsätzlich entgegengesetzt, also betont künstlich, im Gegensatz zu der scheinbar naheliegenden Annahme, dass Montage künstlich, weil zusammengesetzt, und tracking shot natürlich, weil einfach ist. Ein schneller Kameraschwenk wirkt ja im Übrigen wie eine Montage, außer daß dem Weg als optisches Phänomen mehr Bedeutung zugewiesen wird, als dies im realen Blickwechsel der Fall wäre. Noch einmal also: Montage ist die perfekte Methode, unseren Blick auf die Welt abzubilden – wenn man das wirklich will. Vielleicht ist es eben gerade interessant, etwas anderes zu tun. Nur das Argument der Einfachheit, Natürlichkeit ist absoluter Unsinn. In Wirklichkeit ist der tracking shot extrem künstlich.

Fuck Überlegenheit.
Destroy Distinktion.

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Noch einmal zum Horrorfilm:

Vorbereitung
ohne Vorbereitung

In gewisser Weise NUR die Vorbereitung interessant, NICHT die Erfüllung. Die eigentliche Tat ist dann eher eine Erleichterung, weil man endlich weiß, was passiert. Je länger die Vorbereitung, je länger die Ungewissheit, desto länger der Kitzel. Man hat nur Angst vor dem, was man nicht weiß. By the way: Gilt das auch fürs echte Leben? Kein ganz unwichtiger Punkt, auch arbeitstechnisch.

Glaubwürdigkeit
Vorurteile

Casting: Interessant, dass NICHT alles möglich ist. Gelungenes Casting ist meistens Erfüllung von Vorurteilen mit geringfügigen/wenigen Abweichungen. Wenn die gesamte Besetzung den Erwartungen entspricht, kann ein Charakter völlig herausfallen und damit vielleicht auch die anderen Charaktere in ein neues Licht setzen. Gleichzeitig verschieben sich sicherlich auch Erwartungen, Abweichungen werden zu neuen Erwartungen, von denen wieder abgewichen werden muss, um das Ganze lebendig zu halten. Einmal akzeptiert, wird eine Abweichung sofort normal, gehört zum Repertoire und kann auch entsprechend bedient werden. Trotzdem unwahrscheinlich, dass man eine Besetzung aus lauter Abweichungen zusammenstellen könnte. Wäre aber interessant, was passieren würde. Es dürfte natürlich nicht zu unwahrscheinlich werden, aber die meisten unserer Erwartungen haben eher mit Typen als mit erkennbaren Fähigkeiten zu tun, so dass Abweichungen ohnehin schwer zu widerlegen sind. Es hat also wirklich mehr mit Akzeptanz, Vorstellungsvermögen, als mit Durchschauen, Nachrechnen zu tun. Was wäre, wenn der bescheurt Aussehende der Intelligenteste wäre? Wenn der brutal Aussehende der Feinsinnigste wäre? Usw.

Auch das hat natürlich ziemlich viel mit dem echten Leben zu tun: Dass wir bestimmten Leuten auf Grund ihres Äußerens, aber auch auf Grund ihres Benehmens bestimmte Dinge nicht zutrauen, sowohl im Positiven, als auch im Negativen. Und wir völlig vor den Kopf gestoßen sind, wenn sie es dann doch tun. Das hätte ich niemals gedacht. Es reicht ja eine Bemerkung, die man nicht erwartet hätte, und unser Weltbild gerät für kurze Zeit aus den Fugen.

Was aber natürlich nicht heißt, dass wir auf unsere Vorurteile verzichten könnten: Sie helfen uns, Dinge einzuordnen, nicht alles ständig neu zu überprüfen, kürzere Wege zu gehen, die wahrscheinlichere Option zu ziehen.

Und, ganz klar: Das Set der Erwartungen mag für die meisten ähnlich sein, gleich ist es ganz sicher nicht. Man versteht oft an Nebenbemerkungen, dahingeworfenen Beobachtungen, dass unsere Selbstverständlichkeiten überhaupt nicht mit den Selbstverständlichkeiten anderer Leute übereinstimmen müssen.

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I never even listened to it.

Evgenii Bauer, After Death, 3-minute tracking shot plus reaction shot: Interessant, dass man quasi mit Gewalt die Augen aufhalten und auf den Helden fixieren muss, um wirklich sicher zu sein, dass die Einstellung nicht zwischendurch geschnitten wurde. Vielleicht finde ich es deswegen angemessener, Szenen zu montieren als in einer Einstellung zu filmen: Weil wir das, was wir sehen, ohnehin aus einzelnen Blicken zusammensetzen, und nie mit starrem Blick ein einziges Gesichtsfeld beobachten. Allein der Wimpernschlag ist ja schon ein Schnitt, woher wollen wir wissen, dass nicht ausgerechnet in diesem Augenblick etwas Entscheidendes passiert ist? Auch wenn wir etwas mit größter Aufmerksamkeit beoabachten, gehen wir aus Erfahrung davon aus, dass wir im Blinzeln nichts verpassen, tatsächlich sind das aber einzelne Blicke mit winzigen Unterbrechungen, die wir zusammensetzen, weil wir wissen, dass wir eine kontinuierliche Bewegung verfolgen. Im Grunde würden dem winzige jump-cuts im Film entsprechen. Im Film können wir aber eben nicht entscheiden, ob nicht doch ein kleiner Schnitt stattgefunden hat, da wir wissen, dass dies – im Unterschied zur nicht aufgezeichneten Realität – möglich wäre. Wir können also, wie gesagt, gar nicht entscheiden, ob wir einen ungeschnittenen tracking shot, oder einen tracking shot mit jump cuts gesehen haben, wenn wir nicht unsere volle Konzentration darauf gerichtet haben, keine Millisekunde des Filmes zu verpassen. Und deswegen finde ich, dass der tracking shot als künstlerisches Mittel eigentlich obsolet, weil theoretisch, ist. Man nimmt ihn eh nicht als solchen wahr.

In der Musik ist dies übrigens anders, weil man seine Aufmerksamkeit von einem akustischen Signal nicht völlig abwenden kann, und ein Schnitt immer als Veränderung, also als explizites Ereignis aufgefasst würde. In der Tonaufzeichnung kann man den Schnitt natürlich verstecken, aber nicht überhören, wenn er überhaupt hörbar ist. Mit anderen Worten: Die akustische Realität ist kontinuierlich, die visuelle Realität ist zusammengesetzt, und genau deswegen ist der Film mit seiner Montagetechnik ein so geniales Mittel, die visuelle Realität darzustellen: Er emuliert und überhöht unsere Art, die Welt zu sehen.

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Perfektion

nip/tuck: weil die Fernsehserie so viel Zeit hat, kann sie es sich erlauben, Personen differenziert zu zeichnen, das Gute im Bösen und umgekehrt betonen, aber auch zeigen, dass Handlungen nicht grundsätzlich gut oder böse sein müssen. Alles, was für einen Moment gut aussieht, kann im nächsten Moment ins Böse kippen. Dito Personen. Dabei geht es ohnehin nicht um Innerlichkeit, sondern um Handlungen. Und man könnte sagen, ein Charakter definiert sich nicht so sehr über sein Innenleben, als über seine Handlungen. Oder, wenn man so will, das Innenleben ist Teil seiner Handlungen, nicht umgekehrt. Und für Handlungen ist die Fernsehserie das perfekte Medium. Weil sie soviele davon unterbringen kann. Hier tatsächlich: mehr ist mehr.

Motive und Handlungen: Komplexer Charakter

Touch of Evil/Mr. Arkadin: unvollendete, nicht abgeschlossene oder in mehreren Versionen vorliegende Filme können allein dadurch, dass man WEISS, dass sie auch anders sein könnten, dass man WEISS, das sie nicht in einer endgültigen Fassung vorliegen, ähnliche Qualitäten wie eine Fernsehserie entwickeln: dass man ihnen Schwächen verzeiht, von denen man annimmt, dass sie in einer endgültigen Fassung behoben worden wären, dass diese Schwächen aber auch den Film in seiner unabsichtlichen Heterogenität interessant machen, dass aus dem nicht zu Ende geformten Material eine Rauheit entsteht, die sonst nicht denkbar wäre, und dass der Film in all dem über die Fassung, die wir sehen, hinausweist. Er ist in gewisser Weise mehr, als wir sehen.

Gilt natürlich nicht für jeden Film, der nicht fertiggeworden ist.

Entscheidend könnte hier das Unabsichtliche sein, das nicht Ausgeformte, dass das Nicht-Gewollte interessanter ist als das Gewollte, dass die nicht zu Ende gebrachte Entscheidung interessanter ist als die durchgeführte, und letztlich, dass die volle Kontrolle in der Kunst nicht unbedingt erstrebenswert ist. Wobei geplante Leerstellen natürlich genau so langweilig sind wie ausgefüllte Leerstellen. Die Fehler müssen echte Fehler sein, der Produzent muss so mit seiner Arbeit umgehen, dass Fehler als echte Fehler erkennbar bleiben.

Das ist natürlich in der Fernsehserie leicht zu erreichen: Man denkt immer die ökonomische Begrenztheit der Produktion mit, selbst dann, wenn man sie dem Material nicht ansieht. Oder anders gesagt: Während im Kinofilm Perfektion vorausgesetzt wird und an sich langweilig ist, ist sie in der Fernsehserie ein Triumph, ein Sieg gegen die Produktionsbedingungen, gegen die Form Fernsehserie, und trägt noch spürbar die überwundene Imperfektion in sich.

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Schnitt Schnitt Schnitt Schnitt Schnitt und

cut!

MVRDV Mirador Building Madrid

Steven Holl Urbanisms Working With Doubt

Harmony Korine Mistakist Manifesto

Things that don‘t add up, jokes with no punch lines, or thinks where there are pages missing in all the right places. Or maybe it‘s not nonsense so much as an imperfection, things that have an emotional sense, rather than any kind of laid-out logic or standard set of rules. Things that are awkward. I just never really cared about perfect sense. I like perfect nonsense.

I was just thinking that the real world wasn‘t enough, that science isn‘t enough, that a true mistake is some kind of magic, or maybe God.

Gebäude wie zufällig horizontal und vertikal übereinander gestapelt, durch Farbe und Form voneinander unterschieden. Scheinbar zufällig in einen geometrischen Umriss gebracht. Dadurch das Absurde der Situation zusätzlich betont: Warum gibt sich jemand Mühe, etwas in eine äußere Form zu bringen, das von seiner inneren Struktur überhaupt nicht zusammenpasst – besonders wenn das, was nicht zusammenpasst, für diesen Zweck überhaupt erst entstanden ist und daher gar nicht anders kann als am Ende auf genau diese Art zusammenzupassen oder nicht zusammenzupassen. Das völlig undenkbare und sinnlose als Schönheit.

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Fucking Brainless the Second

Fernsehserie als Form: Du kannst Handlungsstränge beginnen, andeuten und dann einfach sterben lassen, als ob sie vergessen wären, wie im echten Leben natürlich auch. Nicht alles, was in der Welt passiert, hat Konsequenzen – könnte aber welche haben. Genau das geht im Kinofilm nicht, weil nicht genug Zeit zur Verfügung steht und deswegen jedes Detail die Handlung vorantreiben muss. Alles andere wäre Verschwendung und würde im Kinofilm als geschlosssener Form auch so wirken: überflüssig. Insofern ist die Fernsehserie viel realistischer als der Kinofilm und deswegen fühlen sich Kinofilme für uns inzwischen fast immer unglaubwürdig an. Wie eine tote Gattung.

Weiterer Vorteil von Fernsehserie: es ist tatsächlich egal, wie die Geschichte ausgeht. Man ist zwar gespannt, wie es ausgeht, wie es weitergeht, der Cliffhanger ist einer der wichtigsten dramaturgischen Kniffe der Fernsehserie, aber eigentlich weiß jeder, der schon einmal eine Season durchgeschaut hat, dass der Ausgang eines Handlungsstrangs absolut unwichtig und letztlich beliebig ist, es könnte genausogut anders ausgehen oder eben in der nächsten Folge/Season weitergehen. Dass der Ausgang immer enttäuschend ist und sein muss. Dass das aber in der Fernsehserie im Unterschied zum Kinofilm kein Fehler, sondern Bedingung der Form ist. Interessant ist dabei allerdings, dass man trotzdem, während man die Serie schaut, dem Ausgang ungeheure Bedeutung beimisst. Alles wie im echten Leben.

Gegenbeispiel Dexter: Hier gibt der Schluss der gesamten ersten Season eine neue Bedeutung und emotionale Tiefe. Eigentlich ein perfekter Filmschluss, der im Kino aber weniger glaubwürdig, weil zu konstruiert wirken würde. In der Fernsehserie ist es dagegen überraschend, dass eine gute, aber nicht überragende Season im Schluss noch einmal komplett gedreht wird. Nichts deutet in den ersten Folgen darauf hin, dass die Serie so weit über das normale Serienkiller-Schema hinauswachsen wird.

Auch das ein Merkmal von Fernsehserien: Du kannst Dir auch Schwächen erlauben, vielleicht sind sie sogar notwendig, um der Serie als Ganzes eine größere Fallhöhe zu geben. Qualitätsschwankungen tragen dazu bei, das Interesse wach zu halten. Zu viel offensichtliche Qualität ist gar nicht wünschenswert.

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ANHALTEN

Freeze Frame
gehaltene Akkorde kurz lang sehr lang
Bewegung angehalten: Akkord

Film und DJ: mechanische Speichermedien als Metapher für musikalische Form

kein natürliches Tempo – bzw. das natürliche Tempo, Originaltempo, wird nie eingehalten, im Grund ist alles in Zeitlupe. Was bedeuten Bearbeitungstechniken, wenn auch das Original schon immer bearbeitet ist?

Warum? Um es schwieriger zu machen? Um die Möglichkeiten einzugrenzen? Weil die Möglichkeiten, die darüber hinausgehen, verbraucht sind? Weil es sonst zu leicht ist, musikalisches Material zu manipulieren? Aber warum ist es so leicht? Weil es sich nicht wehrt? Oder weil das Material selbst aus mechanischer Aufzeichnung stamt, und deshalb nur mechanische Bearbeitungstechniken angemessen sind?

In Assassination, there are virtually no long takes in the Mizoguchi style. Nor are there the sweeping traveling shots favoured by Kurosawa.

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Filed under Filmtheorie

Aus den großen planetarischen Erzählungen I

Jens Eder, Dramaturgie des populären Films, Drehbuchpraxis und Filmtheorie, Hamburg 1999

Kandorfer, Pierre: DuMont’s Lehrbuch der Filmgestaltung, Köln 1990

Müller, Corinna: Die Modellierung des Kinofilms, München 1998

Oldham, Gabriella: First cut, Berkeley 1992

Thompson, Kristin: Breaking the glass armor, Princeton, NJ 1988

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