Category Archives: Musiktheorie

Welcome to Selbstbetrug!

Summen
Schlagen
Klopfen

Alles viel zu pathetisch, viel zu sehr um Authentizität bemüht, ohne sie jemals in Reichweite zu bekommen. Die einzigen wirklich kaputten, und daher einsetzbaren Klänge wahrscheinlich tonal.

In dem Moment, in dem man etwas kann, oder sich auch nur realistisch vorstellen kann, wie es wäre, es zu können, wird es automatisch reizlos. Schade eigentlich. Bin nicht sicher, ob man darüber hinwegkommen kann. Vielleicht sucht man sich deswegen ständig Aufgaben, die man nicht wirklich bewältigen kann.

Viel zu expressiv: Funktioniert tatsächlich gar nicht, völlig vorbei, und eben auch schon lange nicht mehr wirklich ausdrucksvoll, whatever that actually means.

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komisch

Antiauthentizität als zeitgemäße Form von Modernität: Wahrscheinlich nur mit tonalen, vielleicht sogar nur mit diatonischen Klängen möglich, weil allen anderen Klängen eine authentizistische Rauhheit eingeschrieben ist. Es sei denn, die Klänge selbst würden künstlich (= elektronisch) geglättet. Akustische Instrumente natürlich auch Erzeuger von klanglicher Authentizität, wahrscheinlich aber nicht im gleichen Maß wie Atonalität.

Don’t wait, just work. No matter what.

Brown like hell,
Stupid like shit.

David Tamburini

Zuviel Ehrgeiz,
zuviel Trauer.

As banal as it gets

//e-e-a-c-a-e/d-e-gis-h-gis-e//d-c-h

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Fehleinschätzung

Implizierter Aggressivitätsanspruch, den man vielleicht gar nicht wirklich vertreten will. Und gar nicht mitgedacht/mitgemeint hat.

Das wäre wahrscheinlich genau der Vorteil von Tonalität: Ihre Uneigentlichkeit. Während alle anderen Tonhöhenorganisationen angestrengt ihre Eigentlichkeit behaupten. Und genau so klingen. Distanz. Nicht immer gleich direkt ins Gesicht drücken. 

An was halten wir da eigentlich fest die ganze Zeit? Und aus welchen Gründen?

Elektronik steht natürlich auch für Uneigentlichkeit, eigentlich der Inbegriff von Uneigentlichkeit in der Musik – allerdings nur in Bezug auf die Art ihrer Klangerzeugung und den Rückbezug des Klangs auf seine Erzeugung.

Uneigentlichkeit: So etwas wie nicht offensichtliches Vorführen. Dinge ablaufen lassen. Der Dichter spricht schon lange nicht mehr. Hat er je gesprochen? Oder dachte er nur, dass er spricht?

Vorführen als Aspekt von Ironie.

Musizierfreude, direkter Ausdruck etc. geht in diesem Zusammenhang natürlich gar nicht, es sei denn, sie werden selbst vorgeführt, nachgespielt.

Zu einem vollständigen Konzept würde wahrscheinlich auch gehören, wieviel Arbeit und wieviel Zeit für die Ausführung benötigt wird. Durchrechnen.

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mise en abime

keine Aktivität

Es hat kein Geheimnis (Atonalität). Das stimmt ja sogar: Alles ist exakt das, was es ist, nicht mehr, und nicht weniger. Nicht, dass das wirklich noch ein Thema wäre. aber vielleicht eben doch. Das Problem ist nicht, dass man es nicht versteht, sondern dass man es viel zu schnell versteht, und danach nichts folgt, weil nichts folgen kann. Wenn das Angenehme an tonalen Klängen nicht ihr Wohlklang, sondern ihre Mehrdeutigkeit wäre?

Geräusche sind nicht atonal: Atonalität ist die Negation von Tonalität. Geräusche sind die Negation von Tonalität UND Atonalität. Tonale vs. atonale Geräusche?

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lauwarmer Saubazi-Salat

ihr müsstet dringend daran arbeiten, Dinge gut zu finden, die euch nicht gefallen

Wenn Du schon gleich einen bestimmten Ausdruck hineinlegst, kann es nicht mehr wirklich ausdrucksvoll werden. Dann ist es einfach vorgekaut, vorverdaut. Schnittchen. Kauf. Let it fuckin’ speak for itself.

Schwarzer Pfeffer/Leder

strenger, böser

Instrumentation Dvorak Cellokonzert zum Teil ziemlich perfekt im Sinne von glatt-effektiv-geschmacklos – so ein bisschen wie bonbonfarbener Sextraum. Sollte man sich mal genauer anschauen.

Fernsehen ist wie einen 100-Euro-Schein anzünden und zuschauen, wie er verbrennt. Und der 100-Euro-Schein ist dein Leben. Vorteil: Kurz und schmerzlos. Nachteil: Man hat nicht sehr viel davon. Eigentlich hat man gar nichts mitbekommen.

Lustig, dass mit einer bestimmten Tonhöhe Teile des Registers automatisch ausgeschlossen sind. So dass man sich dann zwischen Tonhöhe und Register entscheiden muss. Ich will aber … Geht halt nicht.

Aussitzen können. Warten können. Ist natürlich wirklich eine eigene Qualität. Wirst du nicht ganz ohne auskommen können.

No worries, just shame.

Okay. Let’s have fun.

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Etwas mit Haaren

Bevor ich den Ball überhaupt bekomme, weiß ich, was ich mit ihm machen will.

Analyse: Das Problem ist eigentlich nicht, den Gegenstand zu verstehen, sondern eine Methode zu finden, wie man ihn darstellen (und damit verstehen) kann.

Der Ausschnitt sagt nichts über das Ganze. Bzw. bevor man das Ganze kennt, kann man nicht wissen, ob der Ausschnitt etwas über das Ganze ausgesagt hat oder nicht.

Ist doch logisch, oder? Vielleicht hat er ja im letzten Takt etwas ganz anderes gemacht.

Du machst einfach etwas und schaust, was dabei herauskommt.

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alle sind an allem schuld

Musik drinnen, Demonstration draußen

Turban, Vollbart, schwarze, glatte Daunenjacke, helle Jeans, grauer Satinrock, neue Adidas-Sneakers: Modetechnisch 1a, but certainly not meant as such.

Meinungen Meinungen Meinungen Meldungen

the good die young, but the great survive

Merkur: Ist es nicht verdammt konformistisch, bei einem Heft über Nonkonformismus mitzumachen? Oder: Wer über Nonkonformismus schreibt, ist ein emphatischer Konformist.

Balance zwischen Ton und Geräusch: Es könnte eine Tonhöhe sein, es könnte aber auch ein Geräusch sein. Im Unterschied zu angemalten Tonhöhen.

Z.B.: Alle spielen einen Takt, dann wechseln einige oder alle die Position, dann spielen alle den nächsten Takt, wieder Positionswechsel, nächster Takt, usw.

Kein Stück.

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be locker

Benehmen
Anstand
Herz
Ehre

Oopsala
Oops
Upsalla
Uppsala

Tonhöhen als Aufhängung der Konstruktion, die dann die übrigen Parameter im Detail beeinflusst, aber nicht entscheidend prägt. Die Geste hat natürlich eine andere Bedeutung, wenn sie einen großen oder einen kleinen Ambitus hat, wenn sie auf einem hohen Ton oder auf einem tiefen Ton ausgeführt wird, bleibt aber grundsätzlich die gleiche. Stimmt das? Gilt das auch für das Hinzufügen oder Wegnehmen von Tonhöhen?

Was ich meine, ist Folgendes: Wenn die Orte, an denen etwas eingetragen wird, feststehen, und überall das Gleiche eingetragen wird, ist es logischerweise egal, wie man es einträgt, weil das Resultat in jedem Fall identisch sein wird (in einem quasi digitalen Schriftsystem). Warum hat man dennoch das Gefühl, die Einträge auf eine bestimmte Art und Weise ausführen, ihnen sozusagen eine unsichtbare persönliche Prägung geben zu müssen? Der für das Resultat irrelevanten Aktion eine Bedeutung geben zu müssen?

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Den glücklichen Toten

Zwei Sätze:

I – II (attacca)

Möglicherweise Überlappungen, gegenseitige Bezugspunkte als Verbindung, insgesamt aber klare Gegenüberstellung als deutlicher Gegensatz.

Logisch: Parameter als Entwicklungslinien

Keine lauten Arco-Klänge vor II – dann aber sofort.

Tremolo als extreme Form der Klang-Perforierung: Großer Anteil an II.

Jeder Parameter erzählt seine eigene Geschichte.

Parameter als Kurve, von der dann distinkte Werte abgenommen werden. Wahrscheinlich Takte als Abnahme-Einheit, die selbst eigenen Parameter darstellt.

Nur den ANSCHEIN von Sprache erwecken (Konsonanten-Spitzen).

Wir denken, dass uns etwas verloren gegangen ist. In Wirklichkeit…

Mehr als beim Sehen entscheidet beim Hören die Aufmerksamkeit, was wir wahrnehmen und was nicht. Während wir beim Sehen den realen Blick ausrichten und scharfstellen, ist es beim Hören tatsächlich nur die Ausrichtung der Aufmerksamkeit, und zum Teil auch das Wissen um vorhandene Klänge, die unsere Wahrnehmung steuert. Deswegen kann auch ein komplexer Klang, der sich nicht verändert, im Zeitverlauf unterschiedlich wahrgenommen werden, indem wir unsere Aufmerksamkeit nacheinander auf seine verschiedenen Bestandteile richten. Blenden könnten eine musikalische Metapher für diese Vorgänge sein, wobei es in der Realität wohl eher so ist, dass wir uns bemühen, einen bestimmten Bestandteil des Klanges wahrzunehmen, und er dann plötzlich da ist, quasi wie ein Umkippbild, er aber nicht langsam in Erscheinung tritt. Ähnlich nehmen wir bei Blenden plötzlich den neuen Klang war, der langsam eingeblendet wird, und können dann erst die weitere Einblendung verfolgen bzw. die davorliegende Einblendung rekonstruieren: Oft ist es ja so, dass uns im Nachhinein klar wird, dass wir den Klang schon die ganze Zeit gehört haben, dass wir ihn aber jetzt erst bewusst wahrnehmen, ein bisschen, wie wir Sprache, die wir zunächst nicht verstanden haben, im Nachhinein rekonstruieren können, auch wenn sie nicht wiederholt wird.
Ausführen – Stehenlassen

Der Marschrhythmus als klarste und eindeutigste Rastrierung von Zeit.

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Symphonie mit Knabenchor

Horror Vacui: die Angst vor der Entscheidung. Gleichzeitig ist Dichte eine gewisse Garantie für Intensität.

Und es spricht erst einmal nichts dagegen, ein Stück dichter zu schreiben, als es wahrgenommen werden kann. Der Überschuss wird immer spürbar sein, wenn er nicht elegant/professionell integriert ist. (Wie z.B. oft bei Ferneyhough: die Dichte ist so sehr in der Geste aufgehoben, dass sie eigentlich keine Rolle mehr spielt, es sei denn auf dem Papier. Da ist es wahrscheinlich dann eher eine Selbstüberredung, dass man die einfache Geste erst stehen lassen kann, wenn sie auf dem Papier kompliziert aussieht. In diesem Fall wäre Komplexität also sogar ein Weg zu Einfachheit.)

Problem: Wenn Du willst, dass bestimmte Dinge wahrgenommen werden, musst Du die Wahrnehmung steuern, und das kannst Du nur durch Vereinfachung/Auslassung.

Farben Streicher/Bläser: Es ist offensichtlich, dass Streichinstrumente spieltechnisch zu einer viel größeren (und im Gegensatz zu den Bläsern in jeder Hinsicht kontrollierbaren) Klangfarbendifferenzierung fähig sind als Blasinstrumente. Auf der anderen Seite müssen die Streicher aber auch Klangfarbenkontraste produzieren, um in einem dichten Satz unterscheidbar zu bleiben, während die Bläser von vornherein ein durch und durch heterogenes Feld darstellen und also die Klangfarbendifferenzierung schon automatisch mitbringen. Sie ist nur nicht – oder nur mit Mühe – ausschaltbar. That might be the problem. Insofern sollte man vielleicht weniger darüber nachdenken, wie man die Klangfarben der Bläser differenziert, sondern wie man sie homogenisiert, aneinander annähert.

Es könnte also sein, dass der Versuch, die Bläser ähnlich differenziert wie die Streicher zu behandeln, nicht nur zum Scheitern verurteilt, sondern auch von vornherein Unsinn ist, weil zu einfach, zu sehr auf Gleichheit/Symmetrie bezogen. Gerechtigkeitswahn.

Gilt möglicherweise auch für Klavier: Griffe/Akkorde

Farben

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Faventina

Problem Klassische Musik: spätestens nach fünf Minuten hast du das Gefühl, dass du das Stück verstanden hast, dass du den Stil verstanden hast, und dass es eigentlich keinen echten Grund gibt, das Stück weiter anzuhören. Und das gilt absurder Weise auch dann, wenn ein Stück mit deutlichen Kontrasten arbeitet oder über eine starke Dramaturgie verfügt. Bis zu einem gewissen Grade gilt das sogar auch dann, wenn noch gar nicht das das gesamte Material erklungen ist, oder wenn ein Stück aus mehreren Sätzen besteht und man sich noch im ersten Satz befindet. Merkwürdigerweise finde ich nicht unbedingt, dass das für Feldman gilt, obwohl es dort wirklich naheliegen würde. Was wäre eine vernünftige Strategie, um ein Stück am Leben zu erhalten, um es nicht gleich mit der Exposition des Materials enden zu lassen? Wichtige Frage.

Merkwürdigerweise gilt das auch nicht für Techno, also rein wiederholungsbasierte Musik: vielleicht, weil hier von vornherein klar ist, dass nichts Neues kommt, weil die Musik von vornherein als statisch definiert ist und ihren Reiz aus der Wiederholung und leichten Abweichung (und nicht unbedingt nur aus dem Motorischen) bezieht. Ferneyhough dagegen als extremes Gegenbeispiel ist eigentlich nach fünf Takten klar, egal, wie sehr er sich bemüht, aus seinem stilistischen Käfig auszubrechen. Genau das macht es sogar noch schlimmer = noch langweiliger. Man hat das stilistische Konzept verstanden, und der formale Diskurs, so sehr der Komponist sich auch bemüht, ihn als den eigentlichen Gegenstand des Stückes in den Vordergrund zu rücken, reicht nicht aus, um das Interesse am Leben zu halten. Big problem.

Polyphony sucks (Feldman): Musik als Fieberkurve (nicht faktisch, aber psychologisch)

Die fehlende Notwendigkeit, ein Stück bis zu Ende anzuhören.

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Fotorealismus

nicht Tonhöhen auflösen (OHM) sondern ZURÜCK zu den Tonhöhen als Trägermaterial

Rapture: I need your love

Wie kriegt man das ZU laute hin, das leicht, wie versehen, zu laut abgemischte, ohne dass es zu absichtlich wirkt? Möglicherweise geht es gar nicht in instrumentaler Konzertmusik, weil nie klar sein kann, ob ein Instrumentalist zu laut spielt, oder ob die Partitur wirklich so gemeint ist. Eines von vielen Beispielen, dass bestimmte musikalische Erscheinungen, besonders fehlerartige, in instrumentaler Konzertmusik eigentlich nicht komponiert werden können, weil die Absicht nicht klar gemacht werden kann. Ziemlich schade, alles in allem. Tatsächlich stört dass Instrument/der Instrumentalist als Vermittler: bezüglich bestimmter Parameter wie eben der exakten Lautstärkeabstimmung hat das Publikum nicht die geringste Chance, Partitur und Ausführung zu unterscheiden und wird grundsätzlich eher auf Ungenauigkeit als auf Absicht entscheiden. Bestimmte Feinheiten fallen also in der komponierten Instrumentalmusik (nicht unbedingt in der improvisierten, hier ist auch das Unabsichtliche Teil der Absicht) notwendiger Weise weg.

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Pontormo

Man muss sich natürlich fragen, warum Komponisten um jeden Preis mit Text arbeiten wollen, wo doch offensichtlich ist, dass es so gut wie nie funktioniert. Nur, weil es mal funktioniert hat? Das geliebte historische Vorbild – ich will auch so was haben! Oder weil es die Möglichkeit einer Aussage bereitstellt? Der Glaube, dass man etwas gesagt hat?

In dieser Hinsicht nicht viel anders als der Glaube an die Vorlage, dass das Umsetzen einer Vorlage, die in der Umsetzung verschwindet, dennoch im Ergebnis durchscheint und die Aussage eines Stückes mit bestimmt. Wieviele Stücke, in denen man kein Wort versteht, werden erst durch den Glauben an die Aussage des (akustisch nicht vorhandenen) Textes zusammengehalten. Wirkung im Wesentlichen auf die Psychologie des Komponisten beschränkt.

Warum ist selbst schlechter Pop weniger peinlich als selbst gute Klassik?

Anspruch

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Musikalischer Ausdruck

Material – Form

Gestik – Dramaturgie

Dynamik

Instrumentation als Dramaturgie

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DRESDEN

Jan Vermeer van Delft, Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster (um 1659)

Verschwommen wie ein missglücktes Foto: wie ist er darauf gekommen?

Giuseppe Maria Crespi, Die Sieben Sakramente (um 1712-15):

Taufe
Firmung
Abendmahl
Beichte
Letzte Ölung
Pristerweihe
Sakrament der Ehe

Horrorfilm, viel Schwarz, wenig (schmutziges) Weiß, quasi Goya, aber 100 Jahre früher: wie kommt er darauf?

Ismael Mengs, Selbstbildnis (um 1714)
Anton Raphael Mengs, Des Künstlers Vater, Ismael Mengs (1745)

Jan Kupecky (1667-1740), Selbstbildnis

laute, breite Schläge, die dazu neigen, gleichzeitig zu klingen, auch wenn sie gegenseitig versetzt gespielt werden

zufällig zusammen, obwohl sie eigentlich aufeinander reagieren sollen?

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Pareto

MATERIAL
STRUKTUR
FORM

B.A. Zimmermann
Intervall und Zeit

Rom, Marli, Arne: Tochter der Erinnerung, Sohn der Geschichte

Gebeine

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Klinische Produktionsweise

Einführung von elektronischen Arbeitsweisen in analoge Kompositionstechnik

Reetablierung der Tonhöhe gegen das Geräusch

Dramaturgie

Form

Reetablierung des Schlages gegen den Rhythmus

Hintergrund, vor dem Differenzierung erst transportiert werden kann.

Du kannst nicht schlauer sein als Dein Schicksal. Auch wenn Du das weißt, nützt es Dir natürlich nichts, denn Du gehst ganz normal daran zugrunde, wie jeder andere auch. Das Wissen erhöht möglicherweise die Tragik, weil die Mühe so groß ist und dabei umso vergeblicher (Thomas Brasch).

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go away

3 Wiederholungen: bei der ersten denkt man noch, man hat sich getäuscht, bei der zweiten ist dann klar, dass wirklich wiederholt wird, und das reicht dann auch: quasi maximale Informationseffektivität. Einmal wiederholen ist keinmal wiederholen, zweimal wiederholen (also dreimal spielen), ist einmal wiederholen.

Es gibt kein kammermusikalisches Schlagzeug. Schlagzeug ist immer orchestral. Selbst (und gerade) King of Denmark. Schlagzeug-Panorama.

Ausnahme: Jazz/Pop-Schlagzeug. Durchlaufende Linie, individualisiert. Quasi eigener Charakter.

jay lesser

go

away

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Sprache und Musik

Gesang

Rezitativ

Sprechgesang

Monodram

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Desiderat I

Die Geschichte der Begleitfiguren

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